
Ovum
In Zusammenarbeit mit Das Buero ohne Namen entwickelten wir für Ovum MIRA. Eine intelligente Steuerungsplattform für moderne Wärmepumpen- und Energiesysteme – und ein Beispiel dafür, wie sich komplexe Technologie in ein klares, nutzbares und skalierbares digitales Produkt übersetzen lässt.
In enger Zusammenarbeit mit dem Management von Ovum haben wir das komplette User Interface sowie große Teile der User Experience entwickelt – von den grundlegenden Konzepten bis zur finalen Umsetzung. Das Ziel war ein innovatives UI und UX für Wärmepumpen zu schaffen, das sich intuitiv und zugänglich anfühlt und zugleich den hohen technischen Anforderungen von Installateur:innen, Servicepartnern und Endnutzer:innen gerecht wird.
Im Zentrum des Projekts stand die Herausforderung, Komplexität in Klarheit zu übersetzen. Energieflüsse, Systemzustände und Leistungsdaten mussten sofort verständlich sein, ohne an Tiefe oder Präzision zu verlieren. Durch eine klare Informationshierarchie, eine reduzierte visuelle Sprache und sorgfältig gestaltete Interaktionsmuster ermöglicht MIRA Nutzer:innen, ihre Energiesysteme sicher zu überwachen, zu steuern und zu optimieren – über das eingebaute Touch-Displays ebenso wie über mobile Endgeräte.
Das UX-Konzept wurde iterativ entwickelt und kontinuierlich an Unternehmensziele, technische Rahmenbedingungen und reale Nutzungsszenarien angepasst. Gemeinsam mit der Geschäftsführung von Ovum definierten wir Workflows, Interaktionslogiken und Systemfeedback, die sowohl den täglichen Betrieb als auch eine erweiterte Systemsteuerung unterstützen. Das Ergebnis ist ein Interface, das die kognitive Belastung reduziert, Vertrauen schafft und Energiemanagement zu einer transparenten und verlässlichen Erfahrung macht.
MIRA steht exemplarisch für meinen Ansatz in UX- und UI-Design: tief kollaborativ, systemisch gedacht und konsequent auf echte Nutzbarkeit fokussiert. Es ist ein digitales Produkt, das nicht nur funktioniert – sondern mit seine Nutzer:innen kommuniziert, sie führt und zum Ziel bringt.







